Drei galoppierende Hunde, eine desinteressiert riechende Sonne und dazwischen zieht Merleau-Ponty unvorhersehbar seine Pfade – zwischen Leben, denk dir nichts beim alles Geben.

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Menschenkenntnis — Part II: die Eitelkeit und ihre Folgen.

Nach Alfred Adler gibt es zwei Richtlinien für unsere Ziele:
Das Streben nach Macht und
das Gemeinschaftsgefühl.
Das Streben nach Macht kann die unterschiedlichsten Auswüchse annehmen. Zum Beispiel: Eitelkeit. Sogar wenn diese zu Beginn zu riesigen Leistungen anspornt, kann sie, einmal verletzt, zu Menschen führen, die sich selbst aufgegeben haben. Menschen, die unerfüllbare Forderungen für eine aktive Mitarbeit in der Gesellschaft fordern.

Deswegen sollten wir nach einer Gesellschaft streben, in der jeder Mensch sein Gemeinschaftsgefühl “so weit entwickelt hat, daß er […] ‘die Spielregeln der menschlichen Gesellschaft befolgt.’”

Menschenkenntnis — Part I

Je mehr man sich mit den Motiven von Menschen beschäftigt, desto klarer wird, dass man sich mit moralischen Urteilen zurückhalten sollte und, dass das menschliche Verhalten — ob bewusst oder unbewusst — zielgerichtet ist.

Außerdem macht Alfred Adler darauf aufmerksam, dass unsere Wahrnehmung — aber auch Erinnerungen und Phantasien — uns als Indiz für (unbewusste) Ziele dienen können.